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Erkundungen und Klimaforschung in den nördlichsten (grönländischen) Höhlen der Welt

Von Dr. Gina Moseley

Am 24.11.2022 um 18:30 Uhr findet der öffentliche Vortrag im Hörsaal 1 an der Theologischen Fakultät Innsbruck (Karl-Rahner Platz 1) statt.

Höhlen wurden in Nordgrönland zum ersten Mal während einer umfangreichen Militärkampagne im Kalten Krieg in der Arktis dokumentiert. Einige der Höhlen wurden erforscht, viele jedoch nicht, und auch heute noch ist die überwiegende Mehrheit unerforscht, was auf die abgelegene Lage und die schwierige Logistik zurückzuführen ist. Trotz dieser Herausforderungen hat Prof. Gina Moseley drei Expeditionen zur Erforschung, Kartierung und Dokumentation der nördlichsten Höhlen der Welt geleitet. Im Rahmen dieser Arbeit hat sie ein bahnbrechendes, auf Höhlen basierendes Forschungsprogramm zum Klimawandel entwickelt, in dem ihr Team Perioden in der Vergangenheit untersucht, die wärmer waren als heute. Diese Informationen werfen ein neues Licht auf den Klimawandel in der Arktis und sind von entscheidender Bedeutung für die Verbesserung künftiger Vorhersagen.

Gina Moseley ist Assistenzprofessorin für Paläoklimatologie an der Universität Innsbruck. Bevor sie nach Innsbruck kam, promovierte sie an der University of Bristol im Bereich der quartären Meeresspiegelveränderungen und arbeitete später als Post-Doc an der University of Manchester an der Datierung von Meteoriten. Gina ist Rolex-Preisträgerin 2021, National Geographic Explorer, Hauptdarstellerin im IMAX-Film Ancient Caves, Polarforscherin und Mutter.

Bildrechte: ©Greenland Caves Project/Robbie Shone

Der Vortrag ist auf Englisch
Eintritt frei!
Wann: Donnerstag, 24. Nov. 2022, 18:30 Uhr
Wo: Hörsaal 1, Theologische Fakultät Innsbruck (Karl-Rahner Platz 1)

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