Sonja ist als studentisches Mitglied der APRI-Arbeitsgruppe von Gertrude Saxinger mit Schwerpunkt auf sozio-kulturelle Systeme.
Derzeit arbeitet sie an ihrer Masterarbeit an der Universität Wien im Masterstudium Global History and Global Studies. In der Masterarbeit beschäftigt sie sich mit dem
Abbau kritischer Rohstoffe in der Arktis und mit Kooperation der arktischen Staaten. Im Zentrum der Arbeit steht die Frage, ob „Arctic Exceptionalism“ – also die besondere Form der friedlichen Kooperation der arktischen Staaten – auch im Hinblick auf den
Abbau kritischer Rohstoffe weiterhin besteht. Die Arbeit verfolgt auch einen umwelthistorischen Ansatz und versteht die aktuellen Entwicklungen als Teil einer langen Geschichte und Kontinuität des Ressourcenabbaus in der Arktis.
Beruflich beschäftigt sie sich mit internationalen Geldflüssen und deren Legitimität und interessiert sich daher auch in der Forschung für Investitionsflüsse sowie die
wirtschaftlichen und geopolitischen Verflechtungen des Ressourcenabbaus in der Arktis – und welche Auswirkungen diese nicht nur auf wirtschaftliche, sondern auch auf sozio-kulturelle Lebenswelten in der Arktis haben.
Sie betrachtet Themen gerne aus verschiedenen Blickwinkeln und interessiert sich deshalb besonders für interdisziplinäre und transdisziplinäre Forschungsprojekte.
Zu ihren großen Forschungsinteressen gehören Klimawandel und Nachhaltigkeit, Geopolitik, Umweltgeschichte und Indigenous Studies.



